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Ornaris Blog

Die Welt wird bunt

Jeden April gibt es in Milano die neusten Interieur-Trends zu entdecken – wir präsentieren die fünf spannendsten Entdeckungen für den Bereich «SWEET HOME».

Irisierende Oberflächen, die schimmernd an Perlmutt erinnern, sind in der Mode und als Accessoires schon länger angesagt. Nun gibt es auch Sofas, Stühle, Spiegel und Stoffe im funkelnden Meerjungfrauen-Look. Es sind aber keine dunklen Skarabäus-Farben, sondern durchwegs helle und fein abgestufte Töne, die gut mit anderen Pastellfarben harmonieren – sanfte Regenbögen, die alle Sorgen vergessen lassen.

 

Bunter Zickzack

Ein anderer Trend, der aus der Mode auf die Möbel schwappt, sind Plissees mit kantigen Falten. Ein perfektes Beispiel dafür sind die «Plizé Boxes» der finnischen Designerin Hanna Anonen. Die kleinen Kommoden sind scharfkantig gezahnt, ein runder Knopf auf ihrem Deckel komplettiert den geometrischen Look. Plakativ wirken auch die quietschbunten, aber gedeckten Farben, die eine moderne Achtzigerjahre-Memphis-Design-Interpretation schaffen.

 

Ausgefranste Muster

Zeitgemässe Ikat-Muster finden sich auf Wohntextilien, Beistelltischen oder Keramik. Bei der asiatischen Technik färben Weber das Garn vor dem Verarbeiten an bestimmten Stellen, was die geometrischen Ornamente ausgefranst wirken lässt. Diesen Look interpretieren die Designer heute grossflächig auf neuen Materialien, wie Raumteiler, Leuchten und Vasen vom holländischen Studio «Odd Matter» zeigen.

 

Neon Golden

Ein grosses Thema waren in Milano Neon-Röhren in allen Formen und Farben – mal als ergänzende Lichtquelle, mal als Dekorationselement. Ein Highlight war die «Ocean Drive»-Kollektion der Engländerin April Key, die poppiges Achtzigerjahre-Neon mit klassischen Art Deco-Formen fusioniert.

 

Freundliche Gesichter

In der Möbelwelt ist vieles wieder bunter und artifizieller als in vergangenen Jahren, in denen zurückhaltende Erdtöne und natürliche Materialien dominierten. Dazu passen die beiden Spiegelschränke Mata und Grifo des italienischen Labels «Altre Forme»: zwei freundliche Gesichter, die Farbe in den Alltag bringen.

Text: Lilia Glanzmann

 

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